dramatische Kurzgeschichte in 2 Kapiteln aus dem ehemaligen Huiboläätoyvisk; ca. 5. Jahrtsd. v. Chr.; gefunden unter einem Hinkelstein in der Kölner Bucht


"Das Suppenkasper"

Kapitel 1

Als er gestern aus der Kneipe [kam], sah er etwas ganz spezielles, die Frauen waren wieder mal ganz angeschickert und wollten, daß er [sich] mit ihnen [und anderen] unterhalte (;) ihm tat das keinen Abbruch, denn er wollte ja schon immer gerne so etwas tun, vorallem obwohl könnte er es, dann setzte sie [sich], bevor er auch nur eine Sekunde mit dem [Duden] [winken] konnte, wie ein Elefant [mit Porzellanladen] nie.
Hätte er doch an die guten Ratschläge seines Arztes geglaubt, der ihm sagte, er solle mit Alfonso über seine Prozente sprechen. Niemand glaubte an seine überlegene unausweichlich überzeugende Art, alles mit ihm selbst auszudiskutieren, aber sie kam zu ihm, frohlockte mit gleitender Stimme über sein (ein rothaariges Hexchen?) langes Vorstrafenregister, und plante mal wieder einen [vegetarischen] Anschlag auf seine kleine süsse Hündin, deren unglaubliche [Meinung] wieder [völlig deneben] lag.
Die Sonne stand hoch und [der Mond] ging unter, aber da erschien Gott und sagte: "Schau auf die alte Frau mit heraushängendem [Halstuch], wie sie da sitzt [auf] ihrem [englischen Rasen] und schreit: "Mein Liebling soll ich helfen Dir [lesen]?"". Aber ich glaube, das hilft nichts; alles bricht irgendwann einmal [auseinander]!

Kapitel 2

Es begab sich jedoch zur gleichen Zeit in einem Park in Chemnitz, daß ein kleiner, relativ magerer Knirps zu Tage kam und läuft von einem zum anderen Baum voll mit Steinechen und wüstet nicht was damit anzufangen, doch dann erschien am Himmelszelt die heilige Jungfrau Maria aus der Hölle und sprach mit [lauwarmer Stimme]: "Es ist nicht die Bestimmung des Menschen, dass er sich zum Herr über die Steinechen erklärt, sondern das Innere erkennt, das Innere der Steinechen, in denen der Saft des Lebens blüht. Denn der Saft ist die Macht und die Macht ist mit uns, und damit wir darin nicht ertrinken, gehet und wir überleben das Leben."
[Der] ungeduldige Knirps hat noch mal gesagt: "Na ja, aber lasse ich das explodieren?". Ja, ja, da fliegt der Kopf, das Bein, der Arm und die Steinechen vorbei. Unser Held aus dem 1. Kapitel fing eines der Steinechen mit seinem neulich von den British Tigers abgestaubten Handschuh, biß darauf und sagte:" Ich will nicht nicht. Na gut, vielleicht treffe ich heute ein leckeres [Quarkteilchen]." Die Suppe silbert selb am Sappenwapp. Das Steinechen geht darin unter.
 
 

The End

Autoren:

siehe Autorenverzeichnis : Gruppe 1

© Ernie, Feb. 1998